Freyenstein ist ein nur auf den ersten Blick schlafendes Kleinod, in dem es viel zu entdecken gibt: Eine Kirche mit einer der größten Orgeln Norddeutschlands, eine Renaissance-Schlossruine gesäumt von einem verwunschenen Märchenpark – und schließlich das sehenswerte Atelier der Bildhauerin Ellen Mäder-Gutz in ihrer Jugendstilvilla.
Üppig aufknospende Blüten, sinnliche Formen und Kelche voll verführerischer Fruchtbarkeit sind das Thema der Künstlerin. In der Umsetzung ihrer Arbeiten verfügt Ellen Mäder-Gutz über ein bemerkenswertes Spektrum an künstlerischen Ausdrucksformen. Aus präzise gesetzten, feinen Bleistiftlinien entstehen fast plastisch anmutende filigrane Zeichnungen. Farbige, flächig gearbeitete Holzschnitte und Siebdrucke stehen dem gegenüber. Schließlich formt sie in Schwerstarbeit originelle Bodenskulpturen aus sprödem Eichenholz. Ellen Mäder-Gutz studierte an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, hatte mehrere Stipendien darunter in Worpswede, sowie eine Professur an der Universität Vechta inne.
Kontakt: Ellen Mäder-Gutz
Tel.: 0172-9 36 91 69
Schlossstraße 4, 16909 Freyenstein
www.ellen-maeder-gutz.de






