In Baruth-Glashütte ist beinahe ein ganzes Dorf erhalten geblieben. Mehr als 30 historische Gebäude gehören zum denkmalgeschützten Ensemble, darunter Produktionsbauten, Werkstätten und Wohnhäuser.
Die Geschichte des Ortes beginnt 1716 mit der Gründung der Glashütte. Über Generationen prägte die Produktion nicht nur die Arbeit, sondern auch das Dorf selbst. Besonders eindrucksvoll ist die Neue Hütte von 1861. Gemeinsam mit der Dampfschleiferei von 1894 und weiteren Gebäuden macht sie bis heute nachvollziehbar, wie eng Wohnen und Arbeiten in einer historischen Werkssiedlung miteinander verbunden waren.
Im Glasstudio wird weiterhin gearbeitet. Bei täglichen Schauvorführungen können Besucher beobachten, wie Glas am Ofen geformt wird und nach Möglichkeit selbst ein kleines Glasobjekt blasen.
Seit 2023 gehört die manuelle Herstellung von mundgeblasenem Hohl- und Flachglas zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO. In Baruth-Glashütte wird diese Tradition weitergeführt.






