Gutshaus
Rittermannshagen Hof
Gutshaus mit Blick in die Weite Mecklenburgs
Auf einen Blick
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Kaufpreis

Objektbeschreibung
Der Überlieferung nach lernte Fritz Reuter in Rittermannshagen Hof seine spätere Frau Luise kennen. Es ist eine kleine literarische Randnotiz, aber sie passt zu diesem Ort, der durch seine Geschichte, seine Lage und die noch lesbare Struktur eines mecklenburgischen Gutshofes wirkt.
Am Ortsrand von Rittermannshagen Hof steht das neunachsige, eingeschossige Gutshaus mit Fachwerkfassade. Die Ausfachungen sind aus rotem Ziegel, das Haus sitzt auf einem Feldsteinsockel, darüber liegt ein Krüppelwalmdach mit historischer Biberschwanz Doppeldeckung. Im Giebel gibt es ein ovales Fenster, die Haustür besitzt ein Oberlicht. Nach beiden Fronten ist das Haus spitz übergiebelt; im Giebel befindet sich eine ehemalige Uhr oder Luke, die Seitengiebel sind zweigeschossig ausgebaut.
Das Haus ist entkernt und steht damit an einem klaren Punkt: Die äußere Hülle, die konstruktive Idee und die historische Präsenz sind vorhanden, der Innenausbau wartet auf eine neue Ordnung. In den vergangenen Jahren wurden Notsicherungsmaßnahmen in Abstimmung mit dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege sowie der Unteren Denkmalbehörde vorgenommen. Außerdem wurde die Fassade instand gesetzt. Für Einzelmaßnahmen wurden denkmalrechtliche Genehmigungen erteilt. So beginnt die nächste Phase nicht bei null, sondern auf Grundlage bereits abgestimmter Sicherungsschritte.
Im Erdgeschoss stehen ca. 350 m² als Wohnfläche zur Verfügung. Diese Fläche wurde bereits in der Vergangenheit wohnlich genutzt. Sieben Zimmer und drei Badezimmer sind vorhanden, die Grundstruktur erlaubt eine großzügige Wohnnutzung ebenso wie eine differenzierte Aufteilung in private, gemeinschaftliche und gegebenenfalls beruflich genutzte Bereiche. Der Keller umfasst ca. 75 m² und bleibt auch künftig Nutzfläche. Das Dachgeschoss bietet mit ca. 300 m² eine erhebliche Ausbaureserve. Die vorhandene Holzkonstruktion ist als Kombination aus Kehlbalken und Pfettendach ausgeführt; Zwerchhaus und Schleppgauben bringen bereits Volumen und Gliederung in die Dachzone. Die originale Holzwangentreppe ist noch vorhanden. Eine Heizungsanlage gibt es derzeit nicht, ein Ofen ist vorhanden. Anschlüsse liegen an.
Die Eigentümer suchen nun nach Menschen, die das Potenzial dieses besonderen Ortes erkennen und dem Gutshaus mit Sorgfalt, Vorstellungskraft und Respekt vor seiner Geschichte den nächsten Abschnitt geben.
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