Was früher Stall war, ist heute ein vielschichtiges Wohnensemble mit Geschichte und Charakter. Inmitten der sanften Hügellandschaft der Mecklenburgischen Schweiz liegt dieser ehemalige Gutsstall, errichtet um 1850 in massiver Bauweise mit Feldsteinsockel und Backsteinmauerwerk. Auf rund 1.940 Quadratmetern Nutzfläche entfaltet sich ein Gebäude, das vieles zugleich ist: Wohnhaus, Werkstatt, Lagerstätte, Kirche, Kino und ein Ort, der Spielraum lässt für Neues.
Die ehemalige Scheune erstreckt sich über drei Etagen. Teile des Gebäudes wurden zwischen 2010 und 2018 saniert, andere stehen im entkernten Originalzustand bereit für weitere Nutzung. Derzeit umfasst das Objekt über zehn Zimmer, fünf Bäder, eine Küche, mehrere Wirtschaftsräume sowie einen Kirchensaal mit Sakristei und Beichtstuhl. Auf dem Gelände stehen fünf Pferdeboxen zur Verfügung, ausbaubar auf acht. Die Raumhöhen sind eindrucksvoll. Im Wirtschaftsbereich reicht die Decke bis zu zehn Meter hinauf, begleitet von einer offenen Holzkonstruktion und historischer Balkendecke.
Die Beheizung erfolgt über eine Ölzentralheizung (Bj. ca. 2008). Fenster und Türen bestehen teils aus Holz, teils aus Kunststoff, die Böden variieren von originalem Steinbelag bis hin zu Parkett und OSB-Platten im Industrial-Stil. Neben dem Wohnen bietet das Gebäude Platz für kreative, gewerbliche oder gemeinschaftliche Konzepte. Eine Baugenehmigung für die Umnutzung auf bis zu ca. 2.500 m² Wohnfläche liegt vor.
Zur Liegenschaft gehört ein rund 8,1 Hektar großes Grundstück. Derzeit werden zunächst 3 Hektar zum Verkauf angeboten, es besteht eine Option auf die weiteren 5 Hektar arrondiertes Land. Perspektivisch besteht Potenzial zur Umwidmung von Grünland in Bau- oder Sondernutzungsflächen, etwa für touristisches oder gewerbliches Wohnen, vorbehaltlich eines entsprechenden Bebauungsplans.
Ein Baudenkmal, das die Spuren seiner Geschichte bewahrt und offen ist für neue Kapitel.